BONywood und ich

Ja, das BONywood und ich. Und damit meine ich wirklich das BONywood, also das BONywood-Schild, die Buchstaben.

Am Samstag ist unser Konzert. Alle hübschen sich auf. Instrumente werden geputzt. Frauen überlegen was sie anziehen werden, vermutlich bereits zwei Jahre länger als es die Idee für BONywood gab 🙂 Und auch der Schriftzug war Hauptdarsteller in einer Folge: Pimp my BONywood.

Nachdem es einige Wochen im Dauerregen gestanden hatte, hat es einige Alterserscheinungen. Kein Problem dachte ich mir. Ein bisschen Farbe drauf, das wird schon. Die gute Nachricht: „BONywood“ geht es gut.

Leider waren die Temperaturen nicht gerade „malerisch“, wenn ihr versteht was ich meine. Farbe unter 5° – don’t do it. Kurzum, ich habe BONywood zu mir nach Hause geholt – let’s go!

1. Tag: einmal weiß bitte. Zum Glück war die letzte Thomann-Bestellung noch nicht lange her und es befand sich genügen Pappe im Haus um das 2,80m lange „ywood“ darauf zu stellen, das „BON“ davor. Beides angelehnt an die weiße Hochglanz-Küchenzeile, die im Keller nun als Stauraum und „Werkbank“ dient. Und da fing das Problem an. Jetzt muss man noch dazu sagen: Liquide Baumaterialien und ich… wir sind keine Freunde. Also Farbe, Sekundenkleber Silikon usw. verwende ich wirklich ungern. Die verwendete Farbe ist für innen und außen, also nicht mit Wasser verdünnbar, nicht abwaschbar, klebt und stinkt, was ich nach ca. 15 Sekunden nach öffnen des Topfs herausgefunden hatte. Nach dem ersten Pinselstrich waren meine Hände und die Küchenzeile weißer als die Fläche die ich streichen wollte. Ab und zu kam aber doch etwas Farbe auf das BONywood – läuft bei mir.

2.Tag: neue Schuhe sollten es sein. Das BONywood soll auf die Bühne gestellt werden. Auf der Heimfahrt hatte ich mir bereits Gedanken gemacht, wie ich mit wenig Aufwand eine stabile Konstruktion bauen kann, so dass das BONywood stehen bleibt. Die Idee war gut, die Umsetzung schneller als gedacht. Holz und Schrauben – schon eher meine Welt. Leider ist die Farbe immer noch nicht trocken gewesen nach einem Tag im Heizraum bei 18°. Hände also wieder mehr weiß. Ich war also schneller fertig als gedacht und bin dann dem Wunsch nachgegangen die Verbindungshölzer und die neuen „Schuhe“ schwarz zu streichen. Schwarz! Ich dachte weiß wäre auffällig, aber wenn man erst einmal schwarz an der Hand hat, dann merkt man das weiß gar nicht so schlimm ist. Bevor ich den ersten Tropfen auf die Verbindungsstrebe bringen konnte ist natürlich ein Tropfen mitten auf dem „w“ gelandet. Wegwischen ist auch keine gute Idee, das verteilt nur und macht die Stelle größer. Rubbeln übrigens noch schlimmer. Ich male alles schwarz, also wirklich alles. Die Küchenzeile, den Boden, meine Hände, den Pinsel, Hose, T-Shirt – überall. Alles war schwarz. Meine Laune im Keller, gut, da war ich ja zum Glück auch 🙂 Im vorderen Raum Sägemehl vom Bau der Schuhe, hinten Farbe – gönn‘ ich mir halt mal so richtig, wie man auf jugendlich so schön sagt. Ich habe mich sauber gemacht, Hände gewaschen, Staubsauger geholt und Sägemehl weggesaugt. Mich hat dann allerdings gewundert, warum immer mehr schwarze Flecken auf dem Boden auftauchen. Ein Blick in den Flur und mir war klar, dass auch schwarze Farbe an meinem Socken sein muss.

3. Tag: heute also noch mal alles weiß, denn schwarz ist an zu vielen Stellen, wo es gar nicht hin soll.

Wenn ihr das fertige BONywood sehen wollt, dann besucht uns doch beim Konzert am Samstag (18.11.).

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